fühlen ● verstehen

Rosi mit Estella und Cara

Durch meine Tochter kam ich im Alter von über 40 Jahren zum Hobby Reiten. Zunächst ritt ich im Schulbetrieb mit, hatte bald ein Pferd gemietet, bis meine Tochter ihr eigenes Pferd Estella bekommen hatte.

So wie sie ritt auch ich „englisch“. Mein Pflegepferd musste stark getrieben werden und ging auch nicht leicht an den Hilfen. Das hat mich immer viel Kraft gekostet. Das gemietete Pferd war nicht so fein geritten. Immer mal wieder suchten mich Krankheiten heim, die mich zum Nachdenken brachten, ob ich überhaupt weiter reiten können würde, und ob ich wohl genügend Kraft haben würde.  

Genau zu diesem Zeitpunkt kam Ulli mit dem akademischen Reitunterricht ins Spiel. Zunächst war ich skeptisch, ob ich mich in meinem Alter würde umstellen können.

Der rasche Erfolg sprach für sich: Das Reiten machte ab sofort richtig Spaß, weil ich die Lektionen nun mit feinen Hilfen reiten konnte.

Auch Estella, das Pferd meiner Tochter, wurde im Alter von ca. 15 Jahren in der Reitweise umgestellt.

Wir lernten alle. Es ist erstaunlich, dass ein Pferd die neuen Hilfen rasch lernt und umsetzt.

Die volle Konzentration bereitete jetzt Freude, weil auch Erfolg zu sehen war. Ich konnte nun endlich problemlos Estella an den Zügel reiten und viele verschiedene Lektionen mit gezielter feiner Hilfengebung umsetzen.

Mein Hobby wurde zur reinen Freude, so dass ich gut beim Reiten den Alltag vergessen konnte.   Meine Tochter kaufte sich Ende 2006 eine dreijährige Oldenburger Stute Cara, die auch ich reite. Sie wird mit Ullis Hilfe in der akademischen Reitkunst ausgebildet.  

Da meine Tochter viel im Ausland ist, darf und muss ich beide Stuten reiten, mit ihnen lernen und viel Freude an ihnen haben.

Rosemarie Hanesch