Akademische Reitkunst nach Bent Branderup

 

Die Akademische Reitkunst setzt sich zum Ziel, die Dressur für das Pferd zu verwenden und nicht umgekehrt. Die Gesunderhaltung und Gymnastizierung des Pferdes stehen im Mittelpunkt. Mit immer feiner werdenden Hilfen sollen Pferd und Mensch zu einer Einheit verschmelzen -wie ein Tanzpaar. Selbst schwierige Lektionen werden scheinbar mühelos zusammen gezeigt.

 

Warum „akademisch“?
Keine Angst, Sie müssen nicht studiert haben, bevor Sie sich aufs Pferd schwingen dürfen. Der Name bezieht sich auf die Reitakademien, die an den Fürstenhöfen vor ca. 400 Jahren entstanden sind. Gutes Reiten war überlebenswichtig, denn Kämpfe wurden zu Pferde Mann gegen Mann ausgetragen. So wollten natürlich alle Fürsten ihre Söhne gut vorbereitet wissen und schickten sie zu berühmten Reitmeistern.
Den besten Reitlehrer konnte sich nur der mächtigste und reichste Herrscher leisten. So sammelten sich die jungen Fürstensöhne um den hochberühmten Reitmeister am Hofe des Herrschers. Höchst sorgfältig wurden die jungen Herren in die Kunst des Reitens eingewiesen. Außerdem unterwies man die jungen Männer in höfischem Benehmen, Fechten, Zeichnen, Tanzen und sonst noch einigem an Bildung - die ersten Akademien entstanden.


Diese Art zu reiten, die das Pferd als wertvollen Partner ansieht, mit dem man sorgsam umgeht und mit dem man lange Jahre zusammen bleiben will, ist unser Vorbild. Deshalb bilden wir uns regelmäßig bei dem Dänen Bent Branderup, dem Gründer der Ritterschaft der Akademischen Reitkunst, weiter.

 

Wer mehr wissen möchte:

http://knighthoodoftheacademicartofriding.eu/branderup/academic-art-of-riding